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Informationen über Aldara

Geschätzte Lesezeit: 12 min
Veröffentlicht : 29.05.2026 Aktualisiert : 11.07.2026 Medizinisch geprüft : 18.06.2026

Aldara ist eine verschreibungspflichtige Creme, die für bestimmte Hauterkrankungen in Österreich zugelassen ist. Sie enthält den Wirkstoff Imiquimod, der gezielt die Immunantwort in der Haut aktiviert. Wer Aldara anwendet, sollte wissen: Die Wirkung setzt oft verzögert ein und Nebenwirkungen an der behandelten Stelle sind nicht nur häufig, sondern sogar Zeichen, dass das Medikament arbeitet – solange sie im erwartbaren Rahmen bleiben.

Wann ist Aldara die Wahl – und für wen?

Manchmal steht man vor dem Spiegel, betrachtet eine hartnäckige, störende Hautveränderung und fragt sich: Muss das wirklich weggeschnitten werden? Für viele Patient:innen in Österreich stellt sich genau diese Frage – etwa bei Feigwarzen im Genitalbereich, bestimmten Formen von aktinischer Keratose (den sogenannten “Alterswarzen” durch Sonnenschäden) oder dem oberflächlichen Basalzellkarzinom, einer frühen Form von Hautkrebs. Aldara kommt genau dann ins Spiel, wenn lokale, nicht-invasive Therapien gesucht werden, die gezielt das Immunsystem der Haut aktivieren, statt nur zu zerstören oder zu entfernen.

Die Besonderheit: Aldara ist kein Chemotherapeutikum, keine klassische Säure und auch keine Kortisoncreme. Es ist auch nicht für alle Hautveränderungen geeignet – und nicht immer die erste Wahl. Doch in klar definierten Situationen kann es Operationen, Kälteeinwirkung (Kryotherapie) oder Laserbehandlungen ersetzen oder ergänzen. Das gilt insbesondere dann, wenn eine möglichst gewebeschonende Therapie gefragt ist oder Beschwerden nach einer Operation geringgehalten werden sollen.

Klinischer Hinweis: Patient:innen mit aktinischer Keratose an schwierigen Stellen wie Ohr, Nase oder Stirn profitieren besonders – hier wäre ein chirurgischer Eingriff kosmetisch oft ungünstig.

Für wen ist Aldara also geeignet? Für Erwachsene mit:

  • äußerlichen Feigwarzen (Condylomata acuminata) im Genital- oder Analbereich
  • bestimmten aktinischen Keratosen (vor allem im Gesicht und auf der Kopfhaut, wenn maximal vier Läsionen vorhanden sind)
  • oberflächlichen Basalzellkarzinomen (wenn eine Operation ungünstig oder nicht möglich ist)

Für alles andere – etwa andere Warzenformen, tiefe Hauttumoren oder entzündliche Hauterkrankungen – ist Aldara in Österreich nicht zugelassen. Die Auswahl trifft immer die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt nach individueller Abwägung.

Wie funktioniert Imiquimod – und warum ist es anders?

Imiquimod, der Wirkstoff in Aldara, verfolgt einen ganz eigenen Ansatz: Er bringt das Immunsystem der Haut dazu, selbst gegen krankhafte oder veränderte Zellen aktiv zu werden. Während die meisten Cremes in der Dermatologie entweder Entzündungen bremsen (wie Kortison) oder Zellen direkt zerstören (wie Zytostatika oder Säuren), motiviert Imiquimod die körpereigenen Abwehrzellen, gezielt an Ort und Stelle zu reagieren.

Im Detail aktiviert Imiquimod Rezeptoren auf sogenannten dendritischen Zellen und führt dazu, dass bestimmte Botenstoffe (Interferone, Zytokine) ausgeschüttet werden. Diese wiederum locken weitere Immunzellen an und führen dazu, dass infizierte, mutierte oder überzählige Zellen erkannt und entfernt werden.

Dendritische Zellen
Immunzellen in der Haut, die das Immunsystem über “fremd” oder “krank” informieren und die Abwehr starten.
Interferone
Botenstoffe, die die Immunantwort verstärken und vor allem bei Viruserkrankungen eine Rolle spielen.

Warum ist das wichtig? Weil Imiquimod dadurch bei verschiedenen Hauterkrankungen wirkt – etwa bei viralen Genitalwarzen, aber auch bei Oberflächenkrebs oder Vorstufen davon, die durch UV-Schäden entstanden sind. Die Immunaktivierung führt zu Rötung, Schuppung, manchmal auch Krustenbildung – das ist in Maßen beabsichtigt und sogar ein Indikator, dass die Creme wirkt.

Wichtiger Hinweis: Eine zu starke Reaktion kann aber auch bedeuten, dass die Behandlung gestoppt oder pausiert werden muss. Sprechen Sie dann immer mit Ihrer behandelnden Hautärztin oder Ihrem Hautarzt!

Wie erlebt man eine Behandlung mit Aldara?

Viele Patient:innen starten mit der Erwartung, dass eine Creme ohne spürbare Nebenwirkungen auskommt. Die Erfahrung mit Aldara ist jedoch anders – und das ist kein Fehler im System, sondern Teil der Logik dahinter. Die Haut wird oft rot, gereizt, manchmal schmerzhaft, gelegentlich treten auch Schwellungen oder kleine Wunden auf. Das ist häufig ein Zeichen, dass der Körper arbeitet und nicht zwingend ein Grund zur Sorge.

„Was ich Patient:innen immer sage: Wenn die Haut reagiert, ist das kein schlechtes Zeichen. Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zu finden – zwischen einer ausreichenden lokalen Reaktion und der Vermeidung von zu starken Beschwerden, die die Lebensqualität einschränken. Oft ist es sinnvoller, eine kurze Pause einzulegen oder die Häufigkeit zu reduzieren, statt die Behandlung vorschnell abzubrechen.“

— Dr. Stefan Bauer, Facharzt für Dermatologie
Wirkungseintritt: Deutliche Effekte sind meist erst nach mehreren Wochen zu erwarten, die vollständige Abheilung dauert häufig 6 bis 12 Wochen.
  • Im Genitalbereich sind Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Hautabschuppung typisch.
  • Bei aktinischer Keratose: Rötung und Schuppung an den behandelten Stellen, oft gefolgt von einer Krustenbildung und Abheilung.
  • Beim oberflächlichen Basalzellkarzinom kann die Haut stark reagieren: Schmerz, Erosionen, Schwellung – das ist oft gewollt, aber nie angenehm.

Was viele unterschätzen: Die Einschränkungen im Alltag (z.B. Sportverzicht, Sexualverzicht bei Genitalwarzen während der Behandlung, Sonnenschutz an den behandelten Stellen) sind vorübergehend, aber relevant. Wer die Behandlung durchhält, hat eine gute Chance auf langfristige Besserung – aber Geduld ist gefragt.

Aldara im Vergleich: Was spricht für Alternativen?

Medikament Wirkstoff Indikation Wirkprinzip Typische Dauer Häufigste Nebenwirkungen Verfügbarkeit in Österreich
Aldara Imiquimod Feigwarzen, aktinische Keratose, oberfl. Basalzellkarzinom Immunmodulation 6–12 Wochen Lokale Reizung, Rötung, Schmerzen Verschreibungspflichtig, Apothekenpflicht
Veregen Grüntee-Extrakt (Sinecatechine) Feigwarzen Antivirale & antioxidative Wirkung bis zu 16 Wochen Brennen, Rötung, Juckreiz Verschreibungspflichtig
5-Fluorouracil-Creme 5-Fluorouracil Aktinische Keratose, Basalzellkarzinom Zytostatikum (Zellteilung hemmend) 2–6 Wochen Starke Entzündungsreaktionen, Krusten Verschreibungspflichtig
Kryotherapie (Vereisung) Feigwarzen, Keratosen Kältezerstörung 1–3 Sitzungen Schmerzen, Blasen, Narbenrisiko Arzt/Ärztin

Was bedeutet das für die Entscheidung? Während Aldara eine lokale Immunantwort auslöst, setzen Alternativen entweder auf direkte Zellzerstörung (z.B. 5-Fluorouracil, Kryotherapie) oder auf antioxidative/antivirale Effekte (Veregen). Die Therapiedauer ist bei Aldara vergleichsweise lang, dafür bleibt das Hautbild nach Abheilung oft natürlicher als nach chirurgischen Verfahren. Bei sehr schmerzhaften oder entzündlichen Reaktionen sind absetzbare Cremes wie Aldara flexibler steuerbar als einmalige Eingriffe.

Praktischer Tipp: Die Entscheidung hängt neben der Diagnose auch davon ab, wie belastend die Nebenwirkungen empfunden werden, ob rasche Ergebnisse gewünscht werden oder kosmetische Aspekte im Vordergrund stehen.

Was muss ich vor Beginn der Behandlung wissen?

  1. Erwartungen realistisch setzen: Aldara wirkt langsam. Rückbildungen beginnen meist nach 2–4 Wochen, sichtbare Ergebnisse nach 6 Wochen oder später.
  2. Reaktionen sind normal: Die meisten Anwender:innen erleben Rötung, Juckreiz, Schmerzen oder Brennen an der behandelten Stelle. Das ist Teil der Wirkung, solange es nicht zu stark wird.
  3. Regelmäßigkeit: Die Behandlung muss nach Plan erfolgen – unregelmäßige Anwendung mindert die Wirksamkeit.
  4. Hygiene: Vor dem Auftragen Hände waschen. Die behandelte Stelle sauber und trocken halten; nach dem Eincremen Hände erneut waschen.
  5. Sonnenschutz: Während und nach der Behandlung Sonnenexposition meiden, da die Haut empfindlicher ist und das Risiko für Pigmentstörungen steigt.
  6. Sexualität: Bei Feigwarzen sollte während der Behandlung auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden, um Übertragung und Reizung zu vermeiden.

Pigmentstörungen: Veränderungen der natürlichen Hautfarbe, die nach entzündlichen Prozessen auftreten können, meist als hellere oder dunklere Flecken sichtbar.

Wichtig ist: Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt prüft vor Therapiebeginn, ob Aldara im individuellen Fall das passende Mittel ist, ob relevante Vorerkrankungen, Allergien oder andere Risiken bestehen und ob gegebenenfalls alternative oder begleitende Therapien sinnvoll sind.

Anwendung und Dosierung: Was gilt für Ihre Diagnose?

Die Dosierung und Dauer der Aldara-Behandlung hängen stark von der jeweiligen Indikation ab. In Österreich gelten folgende Empfehlungen (Stand EMA/Fachinformation):

Indikation Häufigkeit pro Woche Behandlungsdauer Max. pro Anwendung Typischer Ablauf
Feigwarzen (Erwachsene) 3× (z.B. Mo-Mi-Fr) Bis zu 16 Wochen 1 Beutel Abends dünn auftragen, nach 6–10 Std. abwaschen
Aktinische Keratose 4 Wochen, ggf. 4 Wochen Pause + 2. Zyklus 1 Beutel (max. Fläche: 25cm2) Dünn auf die betroffenen Stellen, nach 8 Std. abwaschen
Oberflächliches Basalzellkarzinom 6 Wochen 1 Beutel (max. Fläche: 25cm2) Abends auftragen, nach 8 Std. abwaschen

Im Alltag bedeutet das: Nicht mehr Creme auftragen als nötig. Überschüssige Creme kann Nebenwirkungen verstärken, aber nicht die Heilung beschleunigen. Die behandelte Stelle sollte nach Beendigung der Einwirkzeit gründlich abgewaschen werden.

Klinischer Tipp: Wer vergisst, eine Behandlung durchzuführen, sollte nicht am nächsten Tag „nachholen“, sondern im Rhythmus bleiben. Zu häufige Anwendung erhöht das Risiko für Nebenwirkungen deutlich.

Bei Unsicherheiten zur Anwendung immer ärztlichen Rat einholen – auch, um allergische Reaktionen oder zu starke Hautirritationen frühzeitig zu erkennen.

Welche Nebenwirkungen sind bei Aldara relevant – und wann müssen Sie reagieren?

Die allermeisten Patient:innen erleben während einer Aldara-Behandlung Nebenwirkungen – und zwar an der behandelten Hautstelle. Das reicht von leichten Rötungen bis zu stärkeren Entzündungen mit Krusten. Allgemeinreaktionen wie Fieber oder Abgeschlagenheit sind selten, können aber vorkommen.

  • Leichte Rötung, Brennen, Schuppung: Fast immer harmlos; Zeichen der lokalen Immunantwort.
  • Starke Schmerzen, Blasenbildung, nässende Wunden: Behandlung evtl. pausieren oder abbrechen, ärztliche Kontrolle ratsam.
  • Allgemeinsymptome (Schüttelfrost, Fieber, starke Müdigkeit): Sofort ärztlich abklären!
  • Allergische Reaktionen (Ausschlag, Schwellung außerhalb der behandelten Stelle, Atemnot): Aldara sofort absetzen, ärztliche Notfallversorgung suchen.
Nebenwirkung Häufigkeit Wann zum Arzt?
Rötung, Brennen, Juckreiz Sehr häufig (>10%) Bei starker Einschränkung oder Unsicherheit
Schuppung, Krustenbildung Häufig (1–10%) Wenn Wunde nicht abheilt, nässt oder schmerzt
Blasen, Ulzerationen Gelegentlich (<1%) Behandlung pausieren und ärztlichen Rat einholen
Allgemeinsymptome (Fieber, Abgeschlagenheit) Selten (<0,1%) Sofort ärztlich kontrollieren
Allergische Reaktion (Schwellung, Atemnot) Sehr selten (<0,01%) Sofort Anwendung abbrechen, Notarzt

In der Praxis ist der Verlauf meist vorhersehbar: Wer die ersten Wochen gut verträgt, hat selten mit plötzlichen Nebenwirkungen zu kämpfen. Bei Unsicherheit lohnt sich ein frühzeitiger Kontakt mit der behandelnden Hautärztin oder dem behandelnden Hautarzt – oft genügt eine Änderung im Behandlungsplan.

Wann darf Aldara nicht angewendet werden?

Niemals anwenden bei:

  • bekannter Überempfindlichkeit gegen Imiquimod oder einen Inhaltsstoff von Aldara
  • Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren (Zulassung in Österreich nur für Erwachsene)

Nur nach strenger ärztlicher Abwägung:

  • bei chronischen Autoimmunerkrankungen (z.B. Lupus erythematodes, Psoriasis) – Imiquimod kann Entzündungen verstärken
  • bei stark geschädigter oder entzündeter Haut (z.B. offene Wunden, Ekzeme an der Anwendungsstelle)
  • während Schwangerschaft oder Stillzeit – Anwendung nur, wenn der Nutzen das Risiko klar überwiegt
  • bei gleichzeitiger Anwendung immunsuppressiver Medikamente

Wer zu allergischen Reaktionen zu neigt oder eine schwere Hauterkrankung in der Vorgeschichte hat, sollte die Anwendung von Aldara nur in enger Abstimmung mit der Hautärztin oder dem Hautarzt beginnen. Bei Unsicherheiten ist ein Allergietest oder eine Probebehandlung auf einer kleinen Hautfläche sinnvoll.

Zugang, Preis und Erstattung in Österreich: Wie bekommt man Aldara?

In Österreich ist Aldara verschreibungspflichtig und darf nur mit einem gültigen Rezept in der Apotheke abgegeben werden. Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ist für die Zulassung und Überwachung verantwortlich. Der aktuelle Preis liegt je nach Packungsgröße und Anbieter meist zwischen 90–130 Euro pro Packung (Stand 2024).

  • Erstattung: Für bestimmte Indikationen (z.B. aktinische Keratose, oberflächlicher Basalzellkrebs) übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten – vorausgesetzt, die Diagnose ist gesichert und die Behandlung medizinisch begründet. Ein entsprechender Vermerk auf dem Rezept („Kassenrezept“) ist erforderlich.
  • Freiverkauf: Ohne Rezept ist Aldara in Österreich nicht erhältlich. Online-Bestellungen sind nur über registrierte, österreichische Versandapotheken mit gültigem Rezept möglich.
  • Generika: Seit einigen Jahren sind auch Generika mit Imiquimod 5% in Apotheken verfügbar. Sie sind meist etwas günstiger und in Qualität sowie Wirksamkeit vergleichbar.

Erstattung: Bezeichnet die Übernahme des Arzneimittelpreises durch die gesetzliche Krankenversicherung, meist nach ärztlicher Bestätigung der Diagnose.

Die Abgabe erfolgt in der Regel als Einzelpackung mit mehreren Beuteln. Wer eine Folgeverordnung benötigt, kann diese nach Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt erhalten – oft genügt eine Rückmeldung zur Verträglichkeit und zum Behandlungserfolg.

Fragen & Antworten rund um Aldara

Wie lange dauert es, bis Aldara wirkt?
Die ersten sichtbaren Veränderungen treten meist nach 2–4 Wochen auf, der vollständige Behandlungserfolg ist häufig erst nach 6–12 Wochen erreicht. Die Geduld lohnt sich, da eine zu frühe Unterbrechung die Wirksamkeit mindern kann.
Darf ich Aldara mit anderen Cremes kombinieren?
Grundsätzlich sollte während der Behandlung auf andere Cremes, Salben oder Kosmetika an der betroffenen Stelle verzichtet werden, es sei denn, die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt empfiehlt es explizit.
Was mache ich, wenn sich Nebenwirkungen verstärken?
Bei stärkeren Beschwerden empfiehlt sich zunächst eine Behandlungspause. Bleiben die Symptome, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Dosis eventuell angepasst werden. In seltenen Fällen ist ein Therapieabbruch nötig.
Kann ich während der Anwendung von Aldara in die Sonne gehen?
Direkte Sonneneinstrahlung auf die behandelte Stelle ist zu vermeiden, da die Haut besonders empfindlich und das Risiko für Pigmentstörungen erhöht ist. Ein starker Sonnenschutz ist empfehlenswert.
Wie sicher ist Aldara in der Schwangerschaft?
Für die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit liegen nur wenige Daten vor. Eine Anwendung sollte nur nach strenger ärztlicher Abwägung erfolgen, wenn der Nutzen das Risiko klar überwiegt.
Kann ich die Behandlung bei Bedarf unterbrechen?
Kurze Pausen sind möglich, insbesondere bei starken lokalen Reaktionen. Die Gesamtdauer der Behandlung verlängert sich dadurch oft etwas. Ein vollständiger Abbruch sollte immer mit der Ärztin oder dem Arzt abgestimmt werden.
Wird Aldara von der Krankenkasse bezahlt?
Bei klarer Indikation und nach ärztlicher Verordnung übernehmen die gesetzlichen Kassen in Österreich die Kosten meist vollständig. Voraussetzung ist ein Kassenrezept und eine gesicherte Diagnose.
Was unterscheidet Aldara von Generika?
Die Wirksamkeit und Qualität sind vergleichbar, da der Wirkstoff identisch ist. Unterschiede bestehen meist nur beim Preis und bei Hilfsstoffen. Generika sind eine kostengünstigere Alternative.
Kann Aldara nach Abheilen der Haut erneut angewendet werden?
Eine erneute Anwendung ist möglich, sollte aber erst nach Rücksprache mit der Hautärztin oder dem Hautarzt erfolgen, um Nebenwirkungen und Resistenzentwicklungen zu vermeiden.

Quellen

Dr. Stefan Bauer
Medizinisch geprüft von
Facharzt für Allgemeinmedizin · Klinischer pharmazeut · klinische pharmakologie und allgemeinmedizin
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